2014 bis heute

  • (tmp) Thomas Michel in „Freie Presse“ Chrimmitschau/Werdau vom 31.7.2017: „Vogtländerin singt vor gefüllter Kirche“ – Halbzeit in der Konzertreihe „Sommermusik in Dorfkirchen“: Mit dem Konzert der Plauener Sopranistin Michéle Rödel gestern Abend in der voll besetzten St. Annenkirche in Ruppertsgrün ist die diesjährige Ausgabe in ihre zweite Hälfte gestartet. Die Vogtländerin interpretierte unter anderem Werke von Vincenzo Bellini, Camille Saint-Saens, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, Antonio Vivaldi und Giuseppe Verdi. Musikalisch begleitet wurde sie am Piano und an der Orgel von Ellen Andreä. „Ich freue mich, dass so viele Leute in unsere Kirche gekommen sind und dass Michéle Rödel zum wiederholten Male bei uns auftritt“, sagte Kirchenvorstand Thomas Heimpold zu dem Konzert….

    Romantisches Konzert mit  Orgel und Gesang in Hohenstein-Ernstthal

    Gut besucht war die St. Christophori-Kirche in Hohenstein an sonnigen Sonntagnachmittag am  18. Juni 2017. Pfarrerin Anke Indorf würdigte bereits bei der Begrüßung, dass die Sächsische Orgelakademie e. V. – Lichtenstein- ein Konzert der Extraklasse biete und die Kirchgemeinde „nur“ die Kirche, die Jehmlich-Orgel und den Organisten zur Verfügung stelle.
    Zu erleben waren die junge Sopranistin Michéle Rödel aus Plauen und Hannes Sonntag. Der Kantor und Organist  der St. Christophori-Kirche bgleitete die Lieder so feinfühlig an der Orgel, dass der Gesang seine volle Wirkung entfalten konnte.
    Michéle Rödel hatte ein reizvolles Programm verschiedener Epochen und Orte zusammengestellt. Als Besonderheit interpretierte die Sängerin dabei ausgewählte Fassungen des „Ave Maria“ von  verschiedenen Komponisten: Luigi Cherubini, César Franck, Guiseppe Verdi, Josef Gabriel Rheinberger und von Ludger Stühlmeyer (geb. 1961), der das Lied 2016 Michéle Rödel gewidmet hat.
    Weiterhin erklangen u.a. Arien von Josef Gabriel Rheinberger (Kyrie eleison), Joseph Rheinberger Guilio  Caccini (Amarilli), Wolfgang Amadeus Mozart (Agnus dei), Giuseppe Giordani (Caro mio ben), Antonio Vivaldi (Quia respexit), Antonin Dorzak (Gott ist mein Hirte), César Franck (Panis angelicus) und Vincento Bellini (Salve Regina).

    Die Sängerin und der Organist erhielten reichlich Beifall und verabschiedeten sich mit dem berühmten Largo von G. F. Händel (Ombra mai fu – Arie aus der Oper Xerxes) als Zugabe.
    Die 29-jährige Sopranistin Michéle Rödel ist Stipendiatin der Internationalen Richard-Wagner-Stipendienstiftung Bayreuth, Preisträgerin Internationaler Gesangswettbewerbe und Mitglied h.c. der Akademie Musik & Bühne sowie Mitglied im Deutschen Tonkünstlerverband.
    Seit elf Jahren gibt sie Solokonzerte, 2005 trat sie u.a. solistisch in Salzburg auf. Im Oktober 2014 wurde sie als einzige deutsche Sängerin unter weltweit hunderten von Bewerbern zur Teilnahme am „38. Maria Callas Grand Prix/Opera 2014“ in Athen ausgewählt.
    Sie arbeitete bereits mit verschiedenen Orchestern zusammen. Ihr Repertoire umfasst Arien und Lieder aus Oper, Operette, klassischem Lied und kirchenmusikalischen Werken sowie spanischen Zarzuelas.  (Den kompletten Veranstaltungsbericht, inklusive Konzertfotos, können Sie auf der Seite der Sächsischen Orgelakademie Lichtenstein e. V. unter: Konzert am 18.6.2017 in Hohenstein-Ernstthal / Veranstaltungsbericht & Bilder einsehen)

  • Jochen Pohlink in „Vogtland Anzeiger“ – „Plauener Land“ vom  vom 23.05. 2017: „Musik macht toten Schlossherr lebendig“ – Das Sommerkonzert von Michéle Rödel war eine Würdigung Carl Otto Erdmann von Kospoths. Das darüber hinaus mit dem gewohnten Repertoire gefüllte Konzert fand großen Anklang… Intensiver mit der Sopranistin hat sich Dr. Ellen Andreä aus Fraureuth beschäftigt, die dem Freundeskreis der Plauenerin vorsteht: „Heute ist es mein 71. Konzert von Michéle Rödel und ich habe die Premiere der Kospothlieder in einer exzellenten Wiedergabe erleben können“… Lob gab es auch von Familie Holzmüller, die das erste Mal ein Konzert besuchten…
  • Petra Wötzel in „Freie Presse“ / Lokales / Stollberg vom 13.03. 2017: „Lugauer Publikum dankt mit viel Beifall“ – Sie singt hingebungsvoll vom Zauber der Liebe, von Träumen und von Kavalieren, die ihrer Angebeteten Liebesschwüre ins Ohr flüstern. Stimmkräftig, beschwingt und mit Charme hat Sopranistin Michéle Rödel am Samstagabend im Saal des Rathauses die 70 Besucher mit einem festlichen Operettenkonzert anlässlich des Internationalen Frauentages verzaubert… Mit „Ich lade gern mir Gäste ein“, einem scherzhaft-satirischen Strophengedicht des Prinzen Orlofsky aus der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß, eröffnete die Sängerin ihren Streifzug durch die Welt der leichten Muse…In Lugau ließ Michéle Rödel mit ihrer warmen Stimme und im romantischen Rüschenkleid Lieder aus bekannten Operetten zum Erlebnis werden. Die Musikauswahl des reichlich 90-minütigen Konzertes reichte von „Schlösser, die im Monde liegen“ aus „Frau Luna“, Komponist Paul Lincke, „Grüß dich Gott, du liebes Nesterl“, aus „Wiener Blut“ von Johann Strauß oder „Ich bin die Christel von der Post“ aus der Operette „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller. Das Publikum fühlte sich bestens unterhalten, es zeigte seine Begeisterung durch reichlich Beifall…
  • Simone Zeh in „BLICK“ / Pausa-Mühltroff vom 26.10. 2016: „Stehende Ovationen für Michéle Rödel“– Als die letzte Zugabe verklungen war, der Applaus hallte, gab es stehende Ovationen für Michéle Rödel. Die Plauener Sopranistin schaffte es, in ihrem mehr als anderthalbstündigen Programm das Pausaer Publikum zu verzaubern… Bekannte Lieder wie etwa „Ich bin die Christel von der Post“ aus „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller oder „Ich lade gern mir Gäste ein“ von Johann Strauß ließ Michéle Rödel mit ihrer warmen Stimme zum Erlebnis werden…
  • J. Stefaniak (j.st) in „Vogtland-Anzeiger“ / Plauener Land vom 07.09. 2016: „Konzert erfreut die Herzen der Besucher“ Elsterberg – Eine schöne Stimme und der wunderbare Klang eines historischen Instrumentes. Beides gab es am Sonntagabend in der Elsterberger St. Laurentiuskirche zur September-Ausgabe des Orgelsommers 2016… In etwas mehr als einer Stunde erlebten die zahlreichen Besucher ein tolles Konzert…Michéle Rödel mit ihrer zauberhaften Stimme bei Werken von Rheinberger („Kyrie eleison“) oder bei der Originalversion von „Salve Regina“ aus der Feder von Vincenzo Bellini…Die im Gotteshaus Anwesenden zeigten ihre Begeisterung über die musikalisch-instrumentalen Darbietungen immer wieder durch reichlichen Beifall. Dies führte nach Mozarts „Laudate Dominum“ zu zwei weiteren Zugaben…
  • Martin Linz (mli) in „Freie Presse Werdau/Lokalteil“ vom 15. Juli 2016: „Ein genussvoller Abend – Michéle Rödel begeisterte bei Werdauer Rathauskonzert“ – Wenn Michéle Rödel zu Gast ist, wird es eng im Werdauer Rathaussaal. Auch diesmal waren schon eine halbe Stunde vor Beginn alle 100 Stühle besetzt. Die Sängerin mit der großen Stimme, die vom dunklen Alt bis zum strahlend-hohen Sopran reicht, faszinierte einmal mehr die zahlreichen Besucher, die sich noch gern an ihre vorangegangenen Konzerte erinnerten. Unter dem Motto „Hab‘ ich nur deine Liebe“ brachte sie Liebeslieder und Arien aus unterschiedlichen Zeitepochen zu Gehör. Neben Arien aus Opern von Verdi (Gebet der Desdemona aus „Othello“) und Mozart (Cavantine der Contessa aus „Figaros Hochzeit“) in italienischer Sprache waren romantische Lieder unter anderem von Franz Schubert und Clara Schumann zu hören. Besonders reizvoll interpretierte sie das Lied an den Mond aus der Oper „Rusalka“ von Dvorák. Von zarter Lyrik bis zur großen raumfüllenden Opernstimme beherrscht die Künstlerin alle Möglichkeiten der Gesangskunst. So wurden auch ihre Beiträge aus Operetten von Johann Strauß, Franz von Suppé und Carl Zeller von den Zuhörern mit reichlich Beifall bedacht.
  • Jürgen Stefaniak im Vogtland-Anzeiger/Kultur am 2. 6.2016: „Beeindruckendes Konzert im Mühltroffer Schloss“ – „Es war vorzüglich in der Ausführung, vielfältig im Inhalt und unterhaltsam zugleich – das gut zweistündige Sonntagskonzert im Mühltroffer Schloss… Im Saal des altehrwürdigen Hauses in der Wisentastadt kam die Sopranstimme von Michéle Rödel wunderbar zum Tragen. Zunächst erklangen „Der Vollmond strahlt auf Bergeshöh´n“, „Wiener Lied“ aus dem Dreimäderlhaus, später wusste die Künstlerin mit dem „Ave Maria“ zu begeistern. Nach jedem Lied gab es reichlich Beifall vom sachkundigen Publikum, das sich bestens unterhalten fühlte, später auch durch die Lieder aus dem „Boccaccio“  oder dem „Lied der Kurfürstin“ aus dem Vogelhändler…“
  • Dr. Peter Müller in „Neue Presse Coburg / Kronach“ am 24. 8. 2015: „Die Macht der Lieder in natürlicher Schönheit“
    Michéle Rödel begeistert mit der ganzen Palette ihrer wunderbaren Stimme in der Alten Synagoge. Seit Michéle Rödel als jüngste Schülerin und jüngste Absolventin der Berufsfachschule für Musik Oberfranken (2002 bis 2004) aus dem Vogtland nach Kronach kam, hat sie eine steile Karriere als preisgekrönte Konzertsopranistin gemacht, bleibt aber dennoch Kronach treu. Am Freitagabend gab sie erneut einen Liederabend, ein Solokonzert in der Alten Synagoge. Zusammen mit dem Konzertpianisten Andreas Ebert aus Auerbach im Vogtland gestaltete sie ein Sommerkonzert mit Liedern und Arien von der Renaissance bis zur neuzeitlichen Romantik, vom Madrigal bis zur Opernarie. Beginnend mit einem zarten Madrigal von Giulio Caccini „Amarilli“, blühte die große natürliche Stimme Michéle Rödels, die gesamte Farbpalette vom Alt bis zum Sopran abdeckt, in der Arie des Orpheus aus Christoph Willibald Glucks Oper „Orpheus und Eurydike“ dynamisch auf. Vom empfindsamen Arioso bis zur expressiven Dramatik präsentierte die Sängerin alle Schattierungen ihres Klangumfangs. Von nun an erklangen die Lieder – von Johann von Püttlingen „Weil auf mir, du dunkles Auge“ nach Nikolaus Lenau, von Clara Schumann „Die gute Nacht, die ich dir sage“ nach Friedrich Rückert, und von S. Rosa „Star vicino a bel Idol che’s ama“ – und berühmten Arien in brillantem Belcanto mit zartem Vibrato und lupenreiner Intonation. Viele anrührende Gebete aus bekannten Opern zierten das Programm. Angefangen von „Ombra mai fu“, dem berühmten „Largo“ von Händel aus der Oper „Xerxes“, über das „Ave Maria“ der Desdemona aus „Othello“ und den Arien der Leonora „Madre pietosa vergine“ und „Pace, pace mio Dio“ aus „Die Macht des Schicksals“ von Giuseppe Verdi. Das Gebet der Norma aus der gleichnamigen Oper von Vincenzo Bellini leitete als einer der schönsten, aber auch schwierigsten Arien der Opernliteratur, über zur herzbewegenden Arie „Si, mi chiamano Mimi“ aus „La Bohème“ von Giacomo Puccini, in die Michéle Rödel alle Energie und romantische Dramatik, alle Leidenschaft, Liebe, Hoffnung und Verzweiflung mit ihrer wandelbaren, feinen dynamischen Stimme legen konnte.Der vierte Block ihres Arienprogramms galt dem szenischen Prolog und Walzer der „Rosenarie“ der Susanna aus Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ sowie verdienstvollerweise der Arie der Celia aus „Die belohnte Treue“ von Joseph Haydn, die wie ein virtuoses Konzertstück in unterschiedlichen Temperamenten daherkam…Mit Mozarts „Laudate Dominum“für Sopran KV 339“ und dem lieblichen Wiegenlied „Maria sitzt am Rosenhag“ von Max Reger beschlossen die Sopranistin und Andreas Ebert ihr facettenreiches Konzert unter dem anhaltenden Applaus des Auditoriums. Mit dem „Abendsegen“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck verabschiedeten sie sich letztlich auf eindrucksvolle und nachhaltige Weise aus der Alten Synagoge.
  • Janine Weber in „Fränkischer Tag / Kultur / Lokalredaktion Kronach“ am 24.08.2015: „Dramatische Arien alter Meister“- Michéle Rödel trat auf Einladung des „Aktionskreises Kronacher Synagoge“ auf.
    …Mit ihrer beeindruckenden Stimme begeisterte die Sopranistin Michéle Rödel am Freitagabend das Publikum in der Kronacher Synagoge. Zu hören gab es bei dem Konzert klassische Musik und Operngesänge. Anspruchsvolle Arien der alten Meister und bedeutendsten Künstler trug die Sängerin unter dem Motto „Sommermusik in der Synagoge“ ansprechend vor: Die Musikauswahl reichte von Caccini über Schumann und Verdi bis hin zu Mozart… Besonders angetan waren die Zuhörer von der Interpretation des Stücks „Pace, pace mio Dio“, einer Arie der Leonora aus „Die Macht des Schicksals“ von Giuseppe Verdi. Weitere vorgetragene Arien waren beispielsweise „Deh soccorri un infelice“ von Joseph Haydn oder „Si, mi chiamano Mimi“ von Giacomo Puccini…
  • Gereon Hoffmann in „Die Rheinpfalz / Kultur Frankenthal (Pfalz) von 14. 4. 2015:
    „Mings Rilke mach neugierig. Liederabend mit der Sopranistin Michéle Rödel in der Zwölf-Apostel-Kirche Frankenthal. Felix Ming ist heute ein kaum bekannter Komponist, der seinen Lebensabend in der Pfalz verbrachte. Die junge Sopranistin Michéle Rödel hat Mings „Sieben Lieder nach Texten von Rainer Maria Rilke“ in den Mittelpunkt ihres Konzertes in der Zwölf-Apostel-Kirche gestellt. Die Sängerin überzeugte am Samstag mit großer Ausdruckskraft. Was an Michéle Rödels Stimme auffällt, ist ihr dunkles Timbre. Ihrem Gesang verleiht es eine angenehme Wärme und Fülle. Auch in tieferen Lagen muss sie die Stimme nicht nach unten „drücken“, sondern bleibt präsent. Es ist bemerkenswert, wie sich diese Präsenz und Mühelosigkeit bis in hohe Lagen fortsetzt. Es spricht für die Reife der 28-jährigen Sängerin, dass sie nicht versucht, sich besonders effektvoll oder spektakulär zu präsentieren.Wo andere Künstlerinnen laut und kraftvoll auftreten, scheint sie sich eher zurückzuhalten – in der Akustik der Kirche absolut richtig.Auf dem Programm standen Arien aus Mozarts „Figaros Hochzeit“ und aus Verdis „Die Macht des Schicksals“. Auch in der Romantik fühlt sich die Sängerin wohl: Clara Schumanns „Die gute Nacht, die ich Dir sage“ und Edward Griegs Lied der Solvejg aus „Peer Gynt“ interpretierte die Sängerin mit emotionaler Tiefe…Mings Musik arbeitet stark mit harmonischen Farben. Spannungsvolle Dissonanzen, wechselnde Tonarten und eine expressive Melodik machen die Stücke anspruchsvoll. Und offenbar hat Ming die Sänger nicht geschont: Lange und schwierige Linien, große Intervallsprünge in harmonisch komplexe Tiefen – da wird viel verlangt…Es blieb nach dem Hören der Rilke-Vertonungen der Eindruck, dass sich eine Beschäftigung mit Werken Mings lohnt. Es ist ein Verdienst der jungen Sängerin, diese Werke wieder der Öffentlichkeit zu präsentieren (Anmerkung von M. R.: Auch bei diesem Konzert war die Witwe Frau Ingeborg Kübel Initiatorin).“
  • Andrea Dölle in „Die Rheinpfalz / Neustadt an der Weinstraße“ vom 15.4.2015:
    „Späteste Spätromantik – Die junge Sopranistin Michéle Rödel aus Sachsen singt in der „Alten Winzinger Kirche“ unter anderem die Rilke-Lieder von Felix Ming…Die große Liebe der mit 28 Jahren noch jungen – und auch sehr jung aussehenden – Sopranistin Michéle Rödel… gilt eindeutig der ganz großen Oper mit den ganz großen Gefühlen. Bei „Casta Diva“ aus Bellinis „Norma“ füllten nicht nur die Stimme, sondern auch die Emotionen die Kirche aus. Jede Arie, jedes Lied war auch ein schauspielerischer Theaterauftritt mit Gesten und Minenspiel…auch hat sie eine eigentlich für einen Sopran sehr dunkel gefärbte Stimme, das kann in den Höhen hörbar viel abverlangen. Neben der „Norma“ waren es die Arien (oder eher ganze Szenen) der Leonora aus Verdis „Macht des Schicksals“, die sowohl der Susanna als auch der Contessa aus Mozarts „Hochzeit des Figaro“ und eine aus einer sehr selten gehörten Oper von Joseph Haydn „La fedeltà premiata“, die ihre Glanzstücke bildeten.Aber auch die Lieder von Felix Ming waren alle mal eine Entdeckung wert.
    Felix Ming könnte man als ganz späten Spätromatiker beschreiben, musikalisch passt er ein wenig in die Welt von Richard Strauss. Seine Witwe (Ingeborg Kübel) lebt in Neustadt, sie hat das Konzert angeregt und Michéle Rödel als Sängerin gewonnen.“
  • Tobias Schubert in „Ostthüringer Zeitung Greiz/Zeulenroda-Triebes“ am 19. Januar 2015 „Stimmumfang überzeugt“:
    …Der lange Applaus, der nach jedem Stück des rund zweistündigen Programms zu hören war, bestätigte Rödel wiederum, warum sie die einzige deutsche Sängerin war, die man im Oktober für den 38. Maria Callas Grand Prix /Opera in Athen ausgewählt hatte. Mit ihrem gewaltigen Stimmumfang überzeugte sie sowohl im Arienteil mit Werken u. a. von Mozart, Schumann, Verdi oder Händel, als auch im Operettenteil mit Strauß und Zeller-Stücken. (Das Konzert war eine Veranstaltung vom Verein Pro Arte e. V. Hohenleuben und fand im Bibelsaal der evangelischen Gemeinde Hohenleuben statt)
  • Volker Rüttgers in „Eschweiler Zeitung“ vom 29.1.2014: Michéle Stimme verzauberte Klassikfreunde…
    dicht und dunkel die Einfärbung, das Bukett vielfältig, intensiv, komplex und dennoch ausbalanciert. Ihre Stimme ist wie ein vorzüglicher Rotwein eines zwar jungen, aber dennoch sehr guten Jahrgangs und erfüllte am Sonntag einmal mehr das Kirchenschiff der Dreieinigkeitskirche ebenso, wie die Herzen der Klassikfreunde in den Kirchenbänken …die Sopranistin Michéle Rödel verwöhnte wenige Wochen nach ihrem Mitwirken beim Adventskonzert der Evangelischen Kirchengemeinde Eschweiler die Besucher erneut mit einer mitreißenden Darbietung ihres außergewöhnlichen Opernrepertoires. Von Mozart, Verdi, Schumann bis zu Bellini und Wagner brachte die 26-jährige Künstlerin anspruchsvolle Arien aus Opern wie „Othello“, „Norma“, oder „Die Hochzeit des Figaro“ zu Gehör, ließ ihre Stimme durch alle vier Stimmlagen schweben. Wagte sich sogar an extrem schwierige Arien, wie dem Paradestück der Maria Callas „Casta Diva“ aus Bellinis „Norma“ oder dem „Pace, pace mio Dio“ aus Verdis „Die Macht des Schicksals“ heran und meisterte diese bravourös.