2011-2013

  • (ran) in „Eschweiler Zeitung“ Eschweiler vom 8.12.2013:
    …feierlich, besinnlich, beschwingt, fröhlich, humorvoll, machmal mystisch und vor allem abwechslungsreich: Das Adventskonzert der Evangelischen Gemeinde Eschweiler unter der Gesamtleitung von Kantor Gerhard Behrens begeisterte am Samstagabend in der vollbesetzten Dreieinigkeitskirche zahlreiche Zuhörer… höchste stimmliche Qualität zeichnete die Auftritte von Sopranistin Michéle Rödel aus, die als Gastsängerin die Arie „Öffne dich“ von Johann Sebastian Bach, sowie Carl Neuners Werk „Schlaf wohl, Du Himmelsknabe du“ zum Besten gab.
  • Detlef Bogott in „Lausitzer Rundschau Spremberg“ am 15.7.2013:
    Berühmte Opernarien begeistern Spremberger. Die vogtländische Sopranistin Michéle Rödel ist am Samstag nach drei Jahren abermals nach Spremberg in die Kreuzkirche gekommen und sang berühmte Opernarien. Die Besucher des Konzertes am Samstag genossen zwei Stunden den wundervollen Sopran. Rödel wartete mit einem beeindruckenden Repertoire an großen Opernarien auf und beeindruckte damit die Freunde klassischen Gesanges..
  • Franko Martin in „Freie Presse Reichenbach“ vom 18. Juni 2013:
    Mit „Gebete in der Oper“ hat die Schreiersgrüner Sopranistin Michéle Rödel die „Lengenfelder Sommermusik“ eröffnet. Sie trat vorgestern in der Aegidiuskirche in Lengenfeld auf. Arien aus bekannten Opern – wie beispielsweise „Ave Maria“ aus Verdis Oper „Othello“ gaben den Auftakt zur Musikreihe… Die Sängerin überzeugte durch ihre mitreißende emotionale Präsentation, wofür sie nach jedem Stück begeisterten Applaus erntete.
  • Markus Bienwald in „Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten“ vom 28.05.2013:
    „Wohlige Schauer und höchster Genuss“
    Die Sopranistin Michéle Rödel bietet beim Konzert in der Evangelischen Kirche von Ofden ein großes Repertoire….dass sie ihr großes Repertoire beherrscht und dass ihr eine ganz eigene Emotionalität und ein treibendes Feuer in der Musik innewohnt, bewies sie auch mit Arien aus „Figaros Hochzeit“ oder „Barbier von Sevilla“ fesselnd, dramatisch, melancholisch, heiter und immer faszinierend, fesselte sie auch in Ofden das Publikum, riss die Menschen in der Kirche nach jedem stimmlichen Einsatz zu Beifallsstürmen hin. …Sopranistin Michéle Rödel sang sich mit tiefer Emotion, bester Stimmbalance und viel Ausdruck bei ihrem Konzert in die Herzen der begeisterten Besucher. Und so blieb am Ende des mit „Schweb‘ empor am Himmel“ überschriebenen Programms nur der Wunsch nach einer baldigen Rückkehr dieses aufgehenden Stars am Opernhimmel.
  • Joachim Peters in „Aachener Zeitung“ vom 13.03.2013:
    Dreieinigkeitskirche: Ein Ständchen für Verdi und Wagner
    „…in himmlische Höhen schien auch manchmal der Gesang der 25-jährigen Michéle Rödel zu entschweben… Michèle Rödel liegt das Liedhaft-verträumte ebenso wie die glockenklar-hellen Partien. Und in „Träume“ ließ die Bayreuth-Stipendiatin durchscheinen, dass ihr Weg auch einmal ins schwere Wagnerfach gehen könnte. Michéle Rödel brachte ihm (Verdi) gleich mehrere Geburtstagsständchen, steigerte im Gebet der Desdemona aus der Oper Othello den frommen Sprechgesang in kantable Höhen (hier war das Motto des Konzertes „Schweb‘ empor am Himmel“ fast greifbar), begeisterte sie beim Gebet der Fenena aus Nabucco mit ihrem Stimmvolumen und bei der Arie „Pace, pace mio Dio“ der Leonora aus „Die Macht des Schicksals“ mit erkennbar großer innerer Hingabe… eine Homage an die Kunst des italienischen Belcanto wurde das bis zum lang anhaltenden Schlusston mit gleichbleibend hohem Niveau vorgetragene Gebet der Norma („Casta Diva“) aus der gleichnamigen Oper. Die junge Künstlerin bestritt nach Auftritten in Kreuzau und Büsbach in Eschweiler ihr drittes Konzert innerhalb von drei Tagen – Respekt !
  • Hannes Schmitz in „Aachener Zeitung“ vom 5. März 2013:
    Junge Sopranistin Michéle Rödel imponiert Untermaubach. Ein bemerkenswerter Konzertabend in der Pfarrkirche St. Brigida. Die erst 25-jährige Sopranistin Michéle Rödel gastierte und überraschte mit einer außergewöhnlichen Sopranstimme, die relativ sicher und groß geführt wurde. Warme timbrierte Töne im Mezzobereich gelangen ihr ebenso problemlos wie die Höhenflüge. Mit ihrer warmen Stimme voller lyrischer Empfindung interpretierte sie Kunstlieder, ließ Dramatisches erklingen und spielte geschickt mit diesem Charakter bei Schubert-Liedern, insbesondere bei der Ballade „Erlkönig“ als sie ganz starke Momente hatte. Hohes Niveau bot sie auch bei Solvejgs Lied aus Peer Gynt (E. Grieg). Sie lebte die Lieder mit ihrem Text vor, brachte den Ausdrucksreichtum den vielen Zuhörern nahe, die trotz der Kälte in der Kirche ausharrten und sie vermutlich vergaßen, als Arien wie „Casta Diva“ aus der Oper Norma von Bellini, oder das Gebet „Ave Maria“ der Desdemona aus Verdis „Othello“ erklangen, die höchste Ansprüche an die Sängerin stellten…
  • Sylvia Dienel am 6. 2. 2013 in „Freie Presse/Auerbach“: Benefizkonzert für Glocken
    „Es ist erstaunlich, dass Michéle Rödel schon so weit und anerkannt ist“, schwärmte Pfarrer Wolfgang Schmutzler vor dem Benefizkonzert in der Evangelisch-Lutherischen Kirche Rothenkirchen… Begleitet von Anne Viehweger am Piano meisterte sie auch schwere Partien wie gewohnt souverän. Nach 120 Minuten, von denen Anne Viehweger zwei Solo auf der Trampeli-Orgel beisteuerte, war für die Zuhörer klar: „Ohne Nachschlag darf das Konzert nicht enden“. Pfarrer Schmutzler sprach im Nachhinein aus „Es ist sehr beeindruckend Michèle Rödel zu erleben“. Bei ihr sei deutlich zu spüren, dass die Künstlerin und der Mensch ein und dieselben sind.
  • (ehg) am 12.11.2012 in „Aachener Zeitung/Würselen“
    Ein warmes Timbre mit schwermütigen Untertönen. Ein Kunstgenuss, wie man ihn nicht alle Tage erlebt, wurde den zahlreichen Besuchern von „Pius am Mittwoch“ geboten.
    Zu Gast war die 25-jährige… Sopranistin Michéle Rödel. Großes Erstaunen und Stürme der Begeisterung löste die zierliche junge Vogtländerin ob ihres gewaltigen Stimmvolumens aus… Sie bot nicht nur lupenrein Opernarien dar, sondern überzeugte auch durch die Interpretation klassischen Liedgutes… Eine gesangliche Glanzleistung vollbrachte die junge Sopranistin mit dem warmen Timbre, als sie Solvejgs Lied aus „Peer Gynt“ von Edvard Grieg mit seinen schwermütigen Untertönen zu Gehör brachte. Wunderschöne Gesangskunst zelebrierte sie dabei… Tänzerisch leicht als weitere Facette die Arie „Nel cor più non mi sento“ aus „La bella Molinara“ von Giovanni Paisiello. Die Sopranistin, die auch in der dunkleren Stimmlage Mezzosopran zu Hause ist, spannte den Bogen weit – von der deutsch-romantischen Innigkeit… bis hin zum besten italienischen Belcanto.
  • Reinhold Lindner in Freie Presse Gesamtausgabe Chemnitz, zentrale Kulturseite vom 20.03.2012
    „Auf den Flügeln des Gesanges. Die Vogtländerin Michéle Rödel debütierte als Liedinterpretin. Michèle Rödel debütierte (in der Kapelle Neuensalz) als Liedsängerin höchst vielversprechend. Ihre Stimme tendiert zwar zum Dramatischen, und sie spielte diesen Charakter mit den Schubertliedern „Wie braust durch die Wipfel“ und „Erlkönig“ auch aus. Aber sie vermag ihren warmgetönten Sopran mit lyrischer Empfindung der Liedinterpretation dienstbar zu machen – dazu kommen noch zwei Vorzüge: Sie artikuliert den Text stimmgerecht, übereinstimmend mit dem gesanglichen Ausdruck. Und mit solcher Voraussetzung konnte sich Michèle Rödel den großen Ausdrucksreichtum erschließen, den die Lieder in sich tragen: feine Nuancen der Stimmbewegung, aufs Wort differenziert, das wohlklingende Timbre war denn auch wirklich wie das schönste Summen und Säuseln, aber auch das Rauschen des Frühlings. Wie es den Tag über in der Natur zu genießen war, so klang es in den Liedern…“
  • Christiana Steger im Schwarzwälder Boten, Blumberg, 05. 03. 2012
    „Eine Stimme – biegsam und weich. Michèle Rödel glänzt beim Konzert in der Christuskirche… hinreisend temperamentvoll und stimmlich überzeugend sicher interpretierte die junge Sopranistin Michéle Rödel ihren Soloabend -Gebete in der Oper- begleitet von Dr. Ellen Andreä am Klavier in der Blumberger Christuskirche. Ein Highlight für alle Liebhaber klassischer Musik stand beim Kirchenkonzert mit der Sopranistin Michèle Rödel in der Alt-Katholischen Christuskirche an. Die junge Sängerin aus dem Vogtland überzeugte nicht nur stimmlich, sondern auch mit einem sehr ausgewogenen nicht unbedingt üblichen Programm… da war manch selten gehörte Arie ebenso dabei, wie große sakrale Melodien. Eindringlich das Kyrie eleison aus einer Rheinberger Messe und Mozarts Ave verum… wunderschön einfühlsam sang Michéle Rödel das Lied der Solvejg „Der Winter mag scheiden…“ aus der Oper Peer Gynt des Norwegers Grieg und im spannenden musikalischen Gegensatz das Gebet der Fenena aus Verdis Nabucco. Hier überzeugte sie mit weichem, leichten Glissando und sicherer Höhe. Klar und sicher in der Höhe, biegsam und weich in der tieferen Stimmfülle überzeugte die junge Sängerin…Zwei Klaviersoli rundeten die konzertante Stunde ab…“
  • Blumberg (Gs) Südkurier vom 05. 03. 2012
    „Gebete in der Oper… einen breiten Querschnitt durch ihr Repertoire bot die aus dem Vogtland stammende Sopranistin Michéle Rödel am Samstag in der Alt-Katholischen Christuskirche in Blumberg… Mit ihrer dunkel gefärbten klaren Stimme eroberte sich die Künstlerin schon beim ersten Stück die Herzen des Publikums. Bei allen Arien wurde sie sehr aufmerksam von Ellen Andreä am sehr zurückgenommenen Klavier begleitet… Die romantische Ruhe wurde vonn Ellen Andreä mit Schumanns Träumerei unterstrichen. In einer Canzonetta von Rosa bewies Michéle Rödel, dass sie auch Koloraturen locker beherrscht… Belcantoarien liegen der Sopranistin ganz besonders. Davon konnten sich die Zuhörer anhand zweier Beispiele von Bellini überzeugen…“
  • Joachim Peters in Aachener Zeitung / Eschweiler Zeitung vom 31.01.2012
    „Für diese Stimme ist die Kirche fast zu klein… Die 24-jährige Sopranistin Michéle Rödel begeistert in der Eschweiler Dreieinigkeitskirche ihr Publikum mit ihrem Programm „Gebete in der Oper“. Beeindruckendes Stimmvolumen und reichhaltiges Repertoire. Wiedersehen erhofft.
    …Zwei Qualitätsmerkmale des Abends müssen herausgestellt werden: Neben beeindruckendem Stimmvolumen das große Repertoire, das vom beide Spähren bereichernden Mozart hin zur deutsch-romantischen Innigkeit und zum besten italienischen Belcanto ausfächerte.
    An den Mozartschen „Ave verum“ und „Laudate Dominum“ glaubte man sich langsam schon sattgehört zu haben. Aber der hier mädchenhafte Sopran Michéle Rödels hauchte diesen Werken neuen Zauber ein, während bei der Kavatine der Gräfin Almaviva aus „Die Hochzeit des Figaro“ erstaunliche Reife des Ausdrucks hinzu kam. An anderer Stelle packte die Vogtländerin eine dunklere Stimmlage aus, die ihr in Zukunft auch eine Karriere im hochdramatischen Fach eröffnen könnte. Wir denken da an Wagner (dessen Wesendonk-Lieder sie im Repertoire führt). …Die Dreieinigkeitskirche…war fast zu klein für das warme Timbre und das Stimmvolumen, welche Michéle Rödel bei den Arien der Fenena aus Verdis „Nabucco“ und dem Gebet der Norma aus Bellinis gleichnamiger Oper entfaltete…Die Autogrammstunde und das persönliche Lob der Kirchenbesucher für Michéle Rödel waren ein deutliches Signal: Man gönnt der jungen Frau eine schöne Karriere, die allerdings zumindest noch einmal über den Konzertort Eschweiler führen sollte…“
  • Marie Luise Otten in Stolberger Nachrichten /A achener Zeitung vom 30.08.2011
    „Bewunderung für eine außergewöhnliche Sopranstimme. Große Bewunderung gab es für die erst 24-jährige Sängerin Michéle Rödel… Mit natürlichem Charme, vor allem aber mit ihrer außergewöhnlichen Sopranstimme, die relativ groß und sicher geführt war… wusste die freischaffende Konzertsängerin das Publikum zu begeistern. Warme timbrierte Töne im Mezzobereich gelangen ihr ebenso mühelos wie die mit staunenswerter Beweglichkeit extremen Höhenflüge. Ihre Bravourstücke waren die Arien „Casta Diva“ aus der Oper Norma von Bellini, sowie das Gebet „Ave Maria“ der Desdemona aus Verdis Othello, die höchste Ansprüche an eine Sängerin stellen und daher selten auf einem Konzertprogramm zu finden sind. Sie gehören allerdings zu den Glanzstücken aller großen Primadonnen… Alle Achtung, was die junge Preisträgerin internationaler Gesangswettbewerbe aus diesen Stücken herausholte. Stimmkräftig und leidenschaftlich sang sie auch die Operettenstücke… Lang anhaltender Schlussapplaus war Dank für den hinreisenden Abend, für die sich die Stipendiatin der internationalen Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth mit zwei Zugaben bedankte.“.
  • Martin Linz in „Freie Presse Werdau / Zwickau“ vom 23. Juli 2011
    „Michèle Rödel begeistert“ – Sopranistin bereichert Werdauer Rathauskonzert… Ihre jugendliche Stimme, deren verhaltenes Tremolo wohl dem berühmten italienischen Belcanto-Stil sehr nahe kommt, ließ die vorwiegend italienischen Arien zum ästhetischen Hörgenuss werden. Ihre grazile Körpersprache bei der Gestaltung der Arien von Mozart, Verdi und Rossini trug dazu bei, daß sich die Aufmerksamkeit der Besucher nicht allein auf das Hören beschränkte. Sehr eindrucksvoll wurden beispielsweise das Gebet der Norma aus der gleichnamigen Oper von V. Bellini und das Ave Maria aus „Othello“ von G. Verdi gestaltet…
    Mit zwei Zugaben nach begeistertem Beifall der Anwesenden ging dieser bemerkenswerte Abend zu Ende“.
  • Tim Hofmann in „Freie Presse Chemnitz Kultur“ vom 05.02.2011
    „Unterwegs in die Oper… schließt man aber die Augen und lauscht der Stimme, ist man in einer anderen Welt. Der wunderbar angedunkelte eigenwillige Sopran Rödels hat, auch europaweit gesehen, eine objektiv ganz eigene Klasse zwischen jungem, frischen Feuer und erstaunlicher edler Reife. Damit singt sie momentan ein beeindruckendes Repertoire an grossen Opernarien, dem man als Freund des klassischen Gesanges fast zwangsläufig verfallen muss…“